Hauptregion Nationalpark

Beschreibung der Region Harz

Der Nationalpark Harz ist ein Nationalpark in Deutschland und erstreckt sich über Geländefläche in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Die Fusion beinhaltet seit dem 1. Januar 2006 den bisherigen Nationalpark Hochharz und umfasst große Teile des Harzes rund um den Brocken, von Herzberg im Süden bis Bad Harzburg und Ilsenburg im Norden. Der in Niedersachsen befindliche fast 158 km² große Teil des Nationalparkes Harz wurde am 1. Januar 1994 nach vierjähriger Vorbereitung eingerichtet. 95 Prozent des Gebietes sind von Wäldern, vor allem Bergfichten, bedeckt. Im Harz leben heute wieder seltene Tiere wie der Europäische Luchs, für den seit 1999 ein hiesiges Auswilderungsprojekt begonnen wurde, da er seit dem frühen 19. Jahrhundert in dieser Gegend, wie im Bayerischen Wald auch, als ausgerottet galt. Im Jahr 2002 hatten ausgewilderte Luchse das erste Mal Nachwuchs. Die Wildkatze besitzt heute im Harz eines ihrer bedeutendsten Verbreitungsvorkommen in Deutschland. Sie ist in Niedersachsen und der Bundesrepublik Deutschland als stark gefährdet eingestuft. Genaue Daten über ihre Bestands- situation liegen nicht vor, doch ist davon auszugehen, dass die Wildkatze im Harz über eine stabile Population verfügt. Sie ist im gesamten Gebiet verbreitet und bevorzugt die strukturreicheren und besser mit Nährstoffen versorgten Standorte (tiefere Laubwaldregionen mit einem größeren Nahrungsangebot). Auch der Waschbär fühlt sich in großer Anzahl heimisch und da außerdem Kolkraben, Häher, Eichhörnchen, Eulen- und Greifvögel stark zugenommen haben, sind leider viele Singvögel – außer einige Meisenarten – mehr oder weniger vom Aussterben bedroht. Auch das Auerhuhn wird vermutlich kaum eine Überlebenschance haben.

Orte in der Region Harz

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